Freundschaften und gute Ergebnisse in Temeswar

Vom 23. bis 30. September 2018 waren 18 Studierende der Hochschule Karlsruhe zu Gast in Temeswar. Neben der fachlichen Einführung in die Signalverarbeitung und deren Anwendungen in der Praxis hatten die Gäste auch die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Kommilitonen aus Temeswar die Stadt und die Region kennenzulernen. Dazu gehörte die Exkursion nach Orschowa mit Besichtigung des Wasserkraftwerkes und eine Schifffahrt durch das Eiserne Tor. Ebenfalls auf dem Programm der ProKaTim-Wochen standen Besuche in den Rathäusern der beiden Partnerstädte und im Deutschen Konsulat in Temeswar.
„Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit der rumänischen Leute, die ich sowohl am Abend bei Gesprächen mit anderen Studenten als auch am Tag in der Innenstadt erlebt habe“, zeigt sich Student Simon Haungs erfreut. „Auf einem Markt in der Innenstadt sind wir von einem ungarischen Marktverkäufer auf Deutsch angesprochen worden. Er hat uns zunächst einige Anekdoten aus seinem Leben erzählt und uns anschließend auf ein Bier eingeladen.“
„Am überraschendsten fand ich, dass Leute, die ich in Englisch nach dem Weg fragte, antworteten: ‚No english, - deutsch‘“, sagt Stefan Herzog. „Ich hätte nicht erwartet, dass in Temeswar die deutsche Sprache viel geläufiger ist als die englische.“
Clemens Schwarz ergänzt: „Ich bin sehr froh, mich für diesen Austausch entschieden zu haben. Die Zusammenarbeit in den gemischten Teams funktionierte hervorragend und führte zu sehr guten Ergebnissen. Für mich persönlich sind jedoch die Freundschaften und Kontakte, die in Rumänien entstanden sind, noch viel wichtiger. Eins wurde mir bewusst: ich habe Rumänien bis heute unterschätzt.“