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News vom SCSL

„Stress: ein (un-)bekanntes Wesen.

Der Umgang mit den unbewussten Hintergründen von Stress“

 

Am Mittwoch, 15.01.2020, 11.30 – 12.30 Uhr

Hochschule Karlsruhe, Gebäude B, Hörsaal hb

Referent: Randolph Rüba, Dipl.-Psych.

 

Das Wort „Stress“ ist allgegenwärtig: Kulturpessimisten beklagen regelmäßig die Tatsache, dass die Deutschen in ihrer Selbsteinschätzung die am meisten gestressten Menschen auf diesem Erdball sind. Jeder hat „irgendwie“ Stress: auf eine Prüfung lernen ist Stress, nebenher jobben ist Stress, sogar die vermeintlich entspannende Freizeit ist oft Stress. Auf die Frage „wie geht es dir?“ ist es immer besser zu sagen „ich hab’ total Stress“, denn damit gibt man dem Fragenden zu verstehen, dass man nicht zu den faulen Verlierern und Langweilern gehört. Stress ist also auch so etwas wie eine Auszeichnung.

Die negativen Folgen von Stress sind bekannt: die Gesundheit leidet unter dauerhaftem Stress. Weithin bekannt sind auch die gängigsten Ursachen: Überarbeitung, innere Hektik, ungesundes Essen, mangelnde Planungsfähigkeit, Überforderung. Weniger bekannt sind allerdings die psychischen, meist unbewussten Ursachen von Stress: Warum überfordere ich mich, obwohl ich weiß, dass es nicht gesund ist? Warum gelingt es mir nicht, mich gut zu ernähren? Warum bin ich an manchen Tagen ausgeglichen und an anderen nervös?

In diesem Vortrag geht es darum, für die unbewussten Anteile des Stresses zu sensibilisieren und einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie man sich selber auf die Schliche kommen kann. Einige praktische Übungen dazu runden den Vortrag ab.

 

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