Kredite

Die verzinslichen Kreditangebote für Studierende dienen der Ergänzung, wenn andere Finanzierungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen. Zur Vollfinanzierung eines Studiums sind sie in der Regel nicht geeignet, da ein teilweise nicht unerhebliches Verschuldungsrisiko existiert. Bevor ein Kredit beantragt wird, sollten folgende Schritte berücksichtigt werden:

  • Stellen Sie zunächst einen Haushaltsplan auf und ermitteln Sie Ihren monatlichen Finanzierungsbedarf.
  • Vergleichen Sie die Angebote, z.B. über den jährlich erscheinenden CHE-Studienkredittest.
  • Prüfen Sie, ob das Angebot eine Verschuldungsobergrenze hat.
  • Gehen Sie gut vorbereitet in das zum Kreditabschluss notwendige Bankberatungsgespräch. Kreditkonditionen sind bei privaten Anbietern nicht selten verhandelbar.
  • Achten Sie auf Flexibilität, damit Sie im Falle eines Auslandssemesters, aber auch bei Fachwechsel und/oder Studienortwechsel nicht ohne Förderung zurechtkommen müssen.
  • Zur Zinskalkulation sind Verträge mit festen Zinsen  attraktiver als mit variablen. Auch sollten die Auszahlbeträge fest sein und die Zinsen gestundet werden können, damit Sie nicht zu Studienende mit weniger Geld auskommen müssen als zu Studienbeginn.
  • Besonders wichtig ist die Frage nach der Karenzzeit: Wie lange nach Beendigung der Förderung haben Sie Zeit, bis Sie mit der Rückzahlung beginnen müssen?
  • Für die Rückzahlung ist der Effektivzinssatz entscheidend, nicht der oftmals veröffentlichte und etwas niedriger liegende Nominalzinssatz.

Darlehen des Studierendenwerks Karlsruhe

Das Studierendenwerk Karlsruhe bietet zinslose bzw. sehr zinsgünstige Kurzfrist- bzw. Studienabschlussdarlehen an. Wichtig ist, dass man Bürgen nachweisen kann, die in der Rückzahlungsphase notfalls für die Schuldensumme aufkommen.

Bildungsfonds

Die Förderung über Bildungsfonds stellt eine Alternative zu Studienkrediten dar, denn die Auszahlung ist unverzinslich. Allerdings verpflichtet sich der Studierende, im Anschluss an sein Studium einen festen Prozentsatz seines Bruttoeinkommens über mehrere Jahre hinweg an den Fonds zurückzuzahlen. Die reale Höhe der Rückzahlung steigt mit der Höhe des Bruttoeinkommens. Vielverdiener zahlen somit absolut betrachtet also mehr zurück als Personen mit geringem Einkommen. Die Höhe der Rückzahlungen kann damit durchaus die der Förderung überschreiten. Allerdings wird in der Regel eine Gehaltsobergrenze festgelegt. Zudem müssen Absolventen bei dauerhafter Erwerbslosigkeit oder Berufsunfähigkeit nichts zurückzahlen. Ein entscheidender Nachteil der Bildungsfonds: Oft verlangen die Anbieter den Abschluss einer Risikolebensversicherung oder einer Restschuldversicherung. Deren monatliche Raten werden von der Fördersumme laufend abgezogen.

Einen Überblick zu Bildungsfonds liefert der CHE-Studienkredittest.

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Oliver Broschart
Allgemeine Studienberatung

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