Gute Gründe für ein Studium an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)

HAWs bieten Studiengänge mit Zukunftsperspektive

Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW), wie Fachhochschulen in Baden-Württemberg seit 2010 heißen, konzentrieren sich mit ihrem Studienangebot auf Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Soziales. Typisch für eine HAW sind auch sehr spezialisierte Studiengänge, die oft über eine große Nachfrage aus Industrie und Wirtschaft entstehen. So bietet die Hochschule Karlsruhe neben dem klassischen Maschinenbau auch die Studiengänge Fahrzeugtechnologie und Mechatronik an, nicht nur einen, sondern gleich vier Elektrotechnik-Studiengänge. Neben der Informatik gibt es auch Wirtschaftsinformatik sowie Medien- und Kommunikationsinformatik und neben dem Bauingenieurwesen beispielsweise auch Infrastructure Engineering. Studiengänge wie Verkehrssystemmanagement oder KulturMediaTechnologie sind deutschlandweit sogar einmalig. 

An HAWs gibt es eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis

Während an einer Universität die theoriegeleitete Wissensvermittlung dominiert und an einer Dualen Hochschule Inhalte praxisnah an einer Branche bzw. einer Firma ausgerichtet sind, bietet eine HAW eine theoretisch fundierte, aber dennoch anwendungsbezogene und praxisorientierte Lehre. Was bedeutet das? Das heißt z. B., dass ein integriertes Praktisches Studiensemester und eine Abschlussarbeit, die bei den Bachelorstudiengängen in der Regel in einem Unternehmen angefertigt wird, für die nötige praxisnahe Ausbildung sorgen und den Kontakt zu späteren Arbeitgebern ermöglichen. Während die Dozenten einer Universität in der Regel eine rein akademische Laufbahn durchlaufen, verfügen Professoren und Lehrbeauftragte einer HAW auch über langjährige Industrieerfahrung. So kommen Sie im Studium mit aktuellen Themen und Anforderungen aus der Berufswelt in Berührung. Das wirkt sich natürlich auch auf den Stundenplan aus: Vorlesungen wechseln sich mit Tutorien und praktischen Übungen in Laboratorien ab.

Nach dem HAW-Studium ist ein schneller Berufseinstieg oder eine wissenschaftliche Karriere möglich

Anders als an einer Universität genügt an einer HAW der Bachelorabschluss in der Regel für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Und dies, ohne gleich an ein bestimmtes Unternehmen gebunden zu sein, wie es an der Dualen Hochschule meist der Fall ist. Wer sein Wissen aber dennoch vertiefen und spezialisieren möchte, hat die Möglichkeit, auch sein Masterstudium an der Hochschule Karlsruhe zu absolvieren. Und für viele besteht damit die Möglichkeit, in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden zu werden und so herauszufinden, ob vielleicht eine wissenschaftliche Karriere das Richtige ist. Da die Hochschule Karlsruhe landesweit eine der forschungsstärksten HAW ist, bieten sich solche Optionen in allen Fachrichtungen an. Mit einem Masterabschluss steht Ihnen auch über Kooperationsabkommen mit Universitäten der Weg zur Promotion offen. Das Kooperationsabkommen ist notwendig, weil eine HAW kein eigenes Promotionsrecht besitzt. Wenn Sie schon jetzt eine Promotion ins Auge fassen, können Sie sich mit Ihren Fragen an das Doktoranden-Netzwerk der Hochschule Karlsruhe DocNet wenden.

An HAWs lernen Studierende in kleinen Gruppen

Zwar sind die Gruppen an der Hochschule Karlsruhe etwas größer, als Sie dies von der Schule her kennen, doch anonyme Massenveranstaltungen existieren an einer HAW nicht. Die Professoren kennen ihre Studierenden oft mit Namen und legen damit die Grundlage für eine gute Betreuung. Den Studierenden wiederum fällt es aufgrund der überschaubaren Gruppengröße nicht schwer, Freundschaften mit Kommilitonen zu schließen und sich in Lerngruppen zu organisieren. Das hat sich bei der Vorbereitung auf die Prüfungen am Ende des Semesters schon oft bewährt. Auch sind Fragen der Studierenden während der Vorlesung nicht nur möglich, sondern erwünscht.

HAW-Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt

Schaut man sich die Einstiegsgehälter von Bachelorabsolventen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften an, so sind diese im Vergleich zu Absolventen der beiden anderen Hochschultypen am höchsten. Arbeitgeber honorieren damit vor allem die Verbindung von einem theoretisch fundierten mit einem anwendungsbezogenem Studium, womit die größtmögliche Berufsfähigkeit erzielt wird. Den Kontakt zu TOP-Arbeitgebern wie Daimler, SAP, Siemens, L’Oreal, EnBW oder Bosch können Sie schon auf dem Campus knüpfen z. B. auf unserer Firmenkontaktmesse CareerContacts oder über eines der zahlreichen Programme zur Karriereförderung.

Fester Stundenplan und Ferienzeiten

Im Gegensatz zur Universität bekommen die Studierenden an einer HAW zu Beginn des Semesters – ähnlich wie in der Schule – einen fertigen Stundenplan ausgehändigt. Das bedeutet, die Lehrinhalte sind größtenteils vorgegeben und Sie müssen Ihren Stundenplan nicht selbst zusammenstellen. In höheren Semestern ergänzen Wahlfächer das Pflichtprogramm. Auf einer Semesterstufe studieren also alle ungefähr im gleichen Tempo und man bleibt als Gruppe bis zum Abschluss des Studiums zusammen. Was die Ferienzeiten betrifft, also eigentlich die „vorlesungsfreie Zeit“, gibt es große Unterschiede zwischen den Hochschultypen: Während die HAW eine große Verschnaufpause von zehn Wochen im Sommer und eine kleinere von vier Wochen im Winter einlegt, gibt es an der Dualen Hochschule aufgrund der vertraglichen Bindung an ein Unternehmen „nur“ den Urlaubsanspruch für Arbeitnehmer, den Rest der vorlesungsfreien Zeit verbringen die Studierenden in ihrem Unternehmen.

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Annette Radke
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