SPIEL MIT!

Soziale Partizipation und interkulturelle Erfahrungen – Lebendiges Miteinander in Thüringen


Das Projekt SPIEL MIT wird im Rahmen des Programms "Zusammenhalt durch Teilhabe" vom Bundesministerium des Inneren gefördert und von der Bundeszentrale für politische Bildung umgesetzt. Die Projektlaufzeit beläuft sich auf zwei Jahre (Nov. 2016 – Okt. 2018).

Ziel des Projektes ist es, die interkulturelle Öffnung von Sportvereinen in Thüringen zu unterstützen, und deren langfristige Etablierung als strategische Aktivität der Vereine zu fördern. Dieses Ziel wird durch vier ineinandergreifende Maßnahmenpakete erreicht, welche in enger Kooperation der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit der Karlshochschule International University, der Fachstelle für interkulturelle Öffnung AWO Kreisverband Jena-Weimar(Koordinator, Hauptantragsteller) sowie dem Landessportbund Thüringendurchgeführt werden.

 

Die Maßnahmen sind: (1) die Durchführung interkultureller Trainings, (2) der Aufbau einer Beratungsstelle für interkulturelle Öffnung von Sportvereinen, (3) die Entwicklung einer Strategie zur interkulturellen Öffnung für vier Schwerpunktvereine sowie (4) die wissenschaftliche Begleitung und Ergebnissicherung.

Letzteres beinhaltet zunächst eine Status-Quo-Analyse der interkulturellen Öffnung Thüringer Sportvereine (aktuelle Lage, existierende Maßnahmen und Bedarf). Des Weiteren werden in Zusammenarbeit mit den vier Thüringer Schwerpunktvereinen vertiefende qualitative und quantitative Studien durchgeführt (Methode: Fallstudienanalyse). Auf Grundlage dieser Datenbasis werden die Schwerpunktvereine in der Umsetzung integrativer Maßnahmen begleitet, um sowohl ein interkulturelles Lernen als auch ein interkulturelles Verständnis zu fördern und Zugangsbarrieren für Menschen mit Migrationshintergrund zu bestehenden Sportangeboten abzubauen. Nach einer anderthalbjährigen Begleitung der vier Schwerpunktvereine werden mittels einer dritten Studie Gelingensfaktoren untersucht und notwendige Strukturen festgestellt, die in einem Good-Practice-Leitfaden zur Übertragbarkeit der Projektergebnisse zusammenfließen.


Das Projekt wird seitens der Hochschule Karlsruhe von Prof. Dr. Andrea Cnyrim und Dr. Roman Lietz durchgeführt. Außerdem werden Studierende der Fakultät W in Forschungsprozesse eingebunden.

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