Start-ups packen aus – Vortragsreihe aim.inspire von Aim e.V.


Am 7. Dezember 2016 startete die Vortragsreihe aim.inspire an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Aim e.V. ist ein ehrenamtlicher Verein der Hochschule Karlsruhe, der jedes Semester verschiedene Veranstaltungen für Studierende anbietet. Die Reihe aim.inspire soll in Zukunft jedes Semester für Studierende zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen mit Themen aus Wirtschaft und Politik angeboten werden.

Die Auftaktveranstaltung drehte sich rund um das Thema Unternehmensgründung und Entrepreneurship. Zu Gast waren die Gründer und CEOs von ArtiMinds Robotics und Campusjäger, Dr. Sven Schmidt-Rohr und Martin Trenkle. Auch die Pioniergarage war durch ihren ersten Vorstand, Sebastian Böhmer, vertreten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Unternehmenspräsentation von Martin Trenkle, der von der Erfolgsgeschichte von Campusjäger berichtete.

Gegründet wurde Campusjäger Ende 2013 von drei Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens des KIT, ganz zu Beginn ihres Studiums. Unter anderem durch den Gewinn des Gründerwettbewerbs „GROW“ der Pioniergarage konnten sie das Potenzial von Campusjäger unter Beweis stellen. Wie überzeugt und entschlossen die Gründer an ihrer Idee arbeiteten wurde auch durch lustige Nebengeschichten bestärkt, wie zum Beispiel, dass sie auf dem Boden ihrer WG schliefen um ihre Zimmer vermieten zu können und so Geld zu sparen.

Anschließend kam Dr. Sven Schmidt-Rohr zu Wort, der den Weg seiner Roboterprogrammierungslaufbahn erläuterte, die er während seines Studiums am KIT begann und seitdem hat er schon unzählige Preise gewonnen. Seine Vision ist klar: Lästige Arbeit, die keiner machen möchte, durch Roboter erledigen lassen. Auch zu der Frage wo er sich in fünf Jahren sieht, hat er klare Ziele. 500 Mitarbeiter sieht er bis dahin für ArtiMinds arbeiten und möchte beispielsweise in den USA vertreten sein.

Schnell merkte man mit wie viel Ehrgeiz und Motivation die Gründer sich für den Erfolg ihres Unternehmens und somit auch der Start-up-Kultur in Deutschland einsetzen.

Anschließend referierte Sebastian Böhmer über die Möglichkeiten, die die Hochschulgruppe Pioniergarage des KIT allen Gründerinnen und Gründern bietet, um sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Der Wettbewerb „GROW“ zur Bezuschussung junger Start-ups ist hier nur ein Thema. Zuletzt wurden sogar Büroräume angemietet um Start-ups die Möglichkeit zu geben, für gerade mal einen Euro am Tag einen Arbeitsplatz zu bieten.

Die Hochschule Karlsruhe hat seit kurzem ihre eigene Hochschulgruppe, die sich mit dem Thema Gründung beschäftigt: „Innovate“. Bei den interessanten Vorträgen und so viel Input zur Gründerkultur durfte natürlich auch nicht die Präsentation des neuen Masterstudiengangs „Technologie-Entrepreneurship“ fehlen. Prof. Dr. Michael Schopen, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, stellte die ersten Details des Studienganges vor, der zum Wintersemester 2017/18 an der Hochschule starten wird. Den Abschluss eines spannenden Abends bildete ein angeregter Austausch zwischen den Studierenden und den Vertretern der Unternehmen.


Autoren: Svenja Weickart, Laila Wulf (Aim e.V.)

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