The art of being connected

… oder wie managt SAP die globale Entwicklung?

22.05.2019 – Vortrag von Dr. Clemens Daeschle, Vice President und Chief Operating Officer (COO) des SAP Labs Network (SLN), SAP SE.

Jedes Unternehmen muss sich dem Thema Globalisierung stellen. Doch wie? Und wie sollte SAP sich dieser Aufgabe stellen? Ein Blick zurück mag bei der Klärung dieser Frage helfen.

Die SAP SE - heute weltweit nahezu 100.000 Mitarbeiter - begann ihr ursprüngliches Wirken im Bereich Entwicklung mehr oder weniger nur am Standort Walldorf. Jedoch in den 90er Jahren begann SAP aufgrund des schnellen Wachstums und dem damit verbundenen großen Bedarf an exzellenten Entwicklern auch außerhalb Deutschlands Entwicklungszentren aufzubauen.

Neben dem Wachstum war es von großer Bedeutung nahe an bedeutenden Innovationsclustern dieser Welt zu sein. Dies führte zur Gründung der den ersten größeren Forschungs- & Entwicklung Einheiten der SAP außerhalb Deutschlands im Silicon Valley und Bangalore, Indien.

Wenn ein Unternehmen sich aber auf internationaler Ebene ausweitet, bringt dies neue Herausforderungen mit sich. Um hier zu einem optimalen set up zu gelangen gilt es strategische eigenständige Entwicklungsstandorte - SAP Labs - zu definieren, welche mit den strategischen Zielen der SAP und den lokalen Stärken in Einklang gebracht werden.

Dieses Definieren und die Betreuung dieser Standorte ist die Aufgabe von Dr. Daeschle und seinem Team, zusammen mit den lokalen „Managing Directors“ dieser Labs.

Die Hauptaufgabe dieser Teams ist es die Verbindung zu den globalen Herausforderungen zu halten und gleichzeitig das Labs mit dem lokalen Markt, Partnern, Hochschulen und Start-ups zu verbinden. Durch diesen Ansatz können komplett neue Lösungswege aufgezeigt werden und eben dies wird als ein klarer Wettbewerbsvorteil im globalen Spiel der Kräfte gesehen.

Zum Abschluss ein kurzer Erfahrungsbericht von Dr. Daeschle, welcher das Thema „local-global“ erfahrbar macht:

„Egal wohin ich reise, wenn ich zum ersten Mal ein SAP Gebäude betrete fühle ich mich direkt ‚zuhause‘. Dies beginnt damit, dass ich mit meiner SAP Eintrittskarte jedes Gebäude direkt betreten kann. Innen herrscht eine offene, hilfsbereite und freundlichen Atmosphäre wie in allen SAP Lokationen, egal wo man ist. Setzt man sich dann aber in eine der typischen Kaffeeecken (die gibt es weltweit), spürt man den lokalen Flair eines Labs: Man hört fremde Sprachen, man kann lokale & neue App Prototypen nutzen die einem helfen sollen (z.B. weniger Müll zu produzieren), Leute haben andere Gewohnheiten… kurz man spürt das Fremde und Neue was gut und aufregend ist. Dann beginnt man dann das erste Gespräch (in Englisch) und man weiß, dass wir alle mit unseren verschiedenen Fähigkeiten an derselben Herausforderung arbeiten: nämlich für unsere Kunden Software zu entwickeln, die ihnen hilft ein besseres Geschäft zu machen. Dieses Gefühl dabei zu sein, ist jedes Mal ein tolle Erfahrung.“

 

Autoren: Sarah Dehm, Stefanie Götz, Dr. Clemens Daeschle (SAP SE)

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