Doppelabschlüsse

Im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen besteht die Möglichkeit einen Doppelabschluss zu erwerben. Derzeit kooperiert die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften hierfür mit der Universidad Nacional del Litoral in Santa Fe, Argentinien. Ein weiterer Doppelabschluss mit der École d’Ingénieur-e-s in Sceaux bei Paris startet zum Wintersemester 2018/19.

Deutsch-Argentinischer Abschluss: Doppelabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen/Ingeniería Industrial (B.Sc.)

Deutsch-Argentinischer Abschluss:

Doppelabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen/Ingeniería Industrial (B.Sc.)

Seit dem Wintersemester 2017/18 besteht an der Hochschule Karlsruhe die Möglichkeit, den Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen als Doppelabschluss-Programm mit der Universidad Nacional del Litoral in Santa Fe, Argentinien, zu absolvieren. Die Studierenden verbringen die ersten vier Semester an der HsKA, absolvieren anschließend das fünfte und sechste Studiensemester sowie ein Praxissemester in Argentinien und verfassen im achten Semester ihre Bachelorthesis an einem Ort ihrer Wahl. Die Absolventen des Programms erhalten die Abschlüsse Bachelor of Sciences und Ingeniero Industrial (weitere Informationen finden Sie auch in der SPO Teil B Version 5 (Deutsch-Argentinische Studienvariante).

Der Studiengang wird durch das I.DEAR‐Programm des Deutsch‐Argentinischen Hochschulzentrums (DAHZ) gefördert. Das DAHZ ist eine Gemeinschaftsinitiative der deutschen und der argentinischen Regierung mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten zu fördern, insbesondere durch die Etablierung gemeinsamer Studiengänge mit Doppelabschluss. Das I.DEAR-Programm (Ingenieure Deutschland – Argentina) dient explizit der Förderung des Studierendenaustauschs in den Ingenieurswissenschaften. Ziel ist die Gewinnung interkulturell und sprachlich geschulter Fachkräfte im Ingenieursbereich.

Für den Aufenthalt in Argentinien sind drei Stipendien zu vergeben. Die Finanzierung erfolgt aus dem I.DEAR-Programm und beinhaltet folgende Leistungen:
• einen Flugkostenzuschuss von 2.000 €
• monatliches Stipendium für drei Semester: ARS 13.000 (wird von der argentinischen Seite in Landeswährung ARS (Argentinischer Peso) ausbezahlt (ca. 800 Euro))


Wie bewerbe ich mich?

Zum Zeitpunkt der Bewerbung sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Spanischkenntnisse auf mindestens A2-Niveau (inklusive Nachweis, z.B. Schulzeugnisse, IFS-Zertifikate)
    + Zeitplan, wie bis Ende Juli 2018 das B1-Niveau erreicht werden kann
  • Qualifiziertes Vorbachelorzeugnis
  • Interesse an der argentinischen Kultur

Bitte senden Sie außerdem folgende Unterlagen an Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses (angelika.altmann-dieses(at)hs-karlsruhe.de):

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Notenblatt

  • Nachweis Ihres Sprachniveaus

    • Aktuelles Niveau (z.B. Schulzeugnisse)
    • Geplante Sprachkurse (z.B. am IFS)

    Sprachniveau Spanisch bei Stipendienbeginn:

    • mindestens B2, falls mit einem Studiensemester begonnen wird
    • mindestens B1, falls mit dem Praxissemester begonnen wird

  • Geplante Kontaktaufnahme mit Firmen bzgl. Praxissemester, falls Sie planen mit dem Praxissemester zu beginnen


Bewerbungsschluss für den Programmstart im Wintersemester 2018/19 ist der 28.02.2018. Bitte beachten Sie, dass das argentinische Semester bereits im August 2018 startet. Der dreisemestrige Aufenthalt in Argentinien umfasst somit den Zeitraum Wintersemester 2018/19, Sommersemester 2019 und Wintersemester 2019/20.

Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses steht für Fragen im Vorfeld der Bewerbung gerne zur Verfügung.

Weitere Infos zur Kooperation mit der Universidad Nacional del Litoral (UNL):

Weitere Aktivitäten mit der UNL neben dem Doppelabschluss:

Deutsch-Französisches Doppelabschlussprogramm in Wirtschaftsingenieurwesen

Deutsch-Französischer Abschluss:

Doppelabschlussprogramm für Wirtschaftsingenieurwesen startet zum Wintersemester 2018/19

Zum Wintersemester 2018/19 startet ein deutsch-französisches Doppelabschlussprogramm im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Hierzu kooperiert die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit der Ingenieurhochschule EPF in Sceaux bei Paris. Die Studierenden können in diesem neuen Studienprogramm im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die akademischen Grade Master of Science (M.Sc.) und Ingénieur diplômé de l'EPF erwerben.

Bereits 1925 wurde die Ingenieurhochschule EPF gegründet. Das Ziel der Stifterin Marie-Louise Paris war es, Frauen den Ingenieurberuf zugänglich zu machen. Zunächst wurden nur weibliche Studierende zugelassen. Dies ist noch im Namen EPF (École polytechnique féminine) sichtbar. Heute ist die EPF an den Standorten Sceaux, Troyes und Montpellier vertreten. Am Standort Sceaux grenzt die Hochschule an einen der größten Parks im Großraum Paris mit dem Schloss Sceaux an. In weniger als 30 Minuten fährt man mit der Bahn von dem ruhigen Sceaux ins Zentrum von Paris. Die EPF bietet die Fachrichtungen Maschinenbau, Umwelttechnik, Informatik und Kommunikationstechnik, Engineering Management, Energietechnik und Urbanistik. Die EPF ist Mitglied der „Conférence des Grandes Écoles“ und akkreditiert von der „Commission des Titres d'Ingénieur (CTI)“.

Das generalistische Qualifizierungskonzept der EPF passt ausgezeichnet zum Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Karlsruhe. Erfahrungsgemäß erschweren die strukturellen Unterschiede zwischen den Studiengängen einer „Grande École“ und Studiengängen von deutschen Hochschulen Doppelabschlussprogramme zwischen Deutschland und Frankreich. Insbesondere gibt es dort keinen mit dem Bachelor vergleichbaren berufsqualifizierenden Abschluss.

Für dieses Doppelabschlussprogramm konnte ein für beide Seiten gewinnbringendes Konzept erarbeitet werden: Die deutschen Studierenden setzen nach dem vierten Semester ihr Studium an der EPF fort und erwerben mit dem achten Semester den Bachelorgrad der Hochschule Karlsruhe. Danach werden drei weitere Semester im Wechsel an den beiden Hochschulen absolviert und mit einer Masterthesis abgeschlossen. Der Austausch und die Interdisziplinarität stehen damit klar im Vordergrund.

Das Doppelabschlussprogramm ist Bestandteil des Angebots der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken und wird von dieser mit Infrastrukturmitteln und Mobilitätshilfen gefördert. Die Doppelqualifikation sowie das Firmen- und Alumninetzwerk der Deutsch-Französischen Hochschule führen zu ausgezeichneten Perspektiven der Absolventinnen und Absolventen.

Interessierte Studierende können sich an den Programmbeauftragten Prof. Reinhold König wenden.

Weitere Informationen finden Sie auch in der SPO Teil B Version 1 (Deutsch-Französische Studienvariante) im Download-Bereich.