ECTS an der HsKA

Informationen über die HsKA, die Studienprogramme und Modulbeschreibungen, sowie allgemeine Informationen für alle Studierende finden Sie im ECTS Information Package im englischen Webbaum.

ERASMUS Charta für die Hochschulbildung

Jede Hochschuleinrichtung, die am EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport 2014-2020 teilnimmt, muss über eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung verfügen.

Das Programm fördert das europäische Modernisierungs- und Internationalisierungsprogramm in der Hochschulbildung. Mit der Unterzeichnung dieser Charta bestätigt die Einrichtung, dass ihre Beteiligung am Programm Teil ihrer eigenen Modernisierungs- und Internationalisierungsstrategie ist. In dieser Strategie wird der grundlegende Beitrag anerkannt, den die Mobilität von akademischem Personal und Studierenden, sowie die Teilnahme an internationalen Kooperationsprojekten, zur Qualität der Studiengänge und zu den Erfahrungen von
Studierenden leisten können.

Um die Charta zu lesen, downloaden Sie sie bitte hier als pdf (500 kB).

Erasmus Erklärung zur Hochschulpolitik

Der aktuelle Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule Karlsruhe hebt die Internationalisierung als eine wesentliche Erfolgskomponente in allen Bereichen der Hochschule hervor. Als Ziele werden im einzelnen genannt:

  • Förderung des Austauschs insgesamt (Studierende, Lehrende); insbesondere der Anteil von deutschen Studierenden, die einen Studienabschnitt im Ausland verbringen, soll auf 50 % erhöht werden.
  • Steigerung der Attraktivität der Hochschule für hochqualifizierte ausländische Studierende.
  • Erhöhung der Anzahl von qualitativ hochwertigen Hochschulkooperationen vor allem in den Staaten, die von den Studierenden am stärksten nachgefragt werden. Dabei sollen Hochschulpartnerschaften in Zukunft stärker als bisher mehrere Aspekte der akademischen Zusammenarbeit beinhalten.
  • Förderung der internationalen Mobilität von Professoren und Mitarbeitern der Hochschule.

Als konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele sind vorgesehen:

  • Ausbau der internationalen Hochschulkooperationen, um einer wachsenden Zahl von Studierenden ein gebührenfreies Studiensemester im Ausland zu ermöglichen.
  • Ausbau insbesondere der strukturierten Mobilitätsprogramme, um eine möglichst umfassende Anerkennung im Ausland erbrachter Studienleistungen zu gewährleisten.
  • Etablierung von möglichst einem Doppelabschlussprogramm für jede Studienrichtung mit einer angesehenen ausländischen Partnerhochschule.
  • Einrichtung eines „Mobilitätsfensters“ in jedem Bachelorstudiengang, d. h. eines Studiensemesters, das durch eine möglichst große Anzahl von Wahlpflichtfächern die Anrechnung im Ausland erbrachter Studienleistungen erleichtert, um einer zunehmenden Zahl von Studierenden einen Studienaufenthalt im Ausland ohne Zeitverlust zu ermöglichen.
  • Aufbau eines allgemeinen zentralen Studienangebots in englischer Sprache im Umfang von 30 ECTS, das verschiedene Ausrichtungen, z. B. für Ingenieure oder Wirtschaftswissenschaftler, umfasst.
  • Etablierung englischsprachiger Lehrveranstaltungen in Übereinstimmung mit der jeweiligen Fakultätsstrategie im Umfang von je 30 ECTS-Leistungspunkten, um die Möglichkeit von Doppelabschlüssen und die fachliche Kompetenz der Studierenden in englischer Sprache zu stärken.
  • Stärkung von Programmen der sozialen und kulturellen Integration sowie spezieller Betreuungsangebote seitens des Service-Centers Studium und Lehre, die dazu beitragen sollen, dass ausländische Studierende ihr Studium an der HsKA erfolgreich bewältigen und eine dauerhafte Bindung an die Hochschule entwickeln.
  • Voraussetzung für eine Berufung an die HsKA ist die Bereitschaft und Fähigkeit des Bewerbers, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache zu halten. Zusätzlich werden für alle Professoren Weiterbildungsmaßnahmen zu diesem Zweck gefördert.
  • Um die internationale Mobilität von Hochschulangehörigen zu erhöhen, soll die Teilnahme an Maßnahmen etwa im Rahmen des ERASMUS-Programms für Dozenten- und Mitarbeitermobilität verstärkt gefördert werden.
  • Durchführung von gemeinsamen Forschungsprojekten mit internationalen Partnerhochschulen.
  • Weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufenthalt von Gastdozenten an der HsKA, um Zahl und Dauer solcher Aufenthalte zu erhöhen. Zum einen sollen dabei verstärkt internationale Forschungsprojekte durchgeführt werden, zum anderen ist es wünschenswert, dass „native speakers“ in den englischsprachigen Programmen lehren.

Daraus ergibt sich:

a) Die Auswahl der internationalen Kooperationspartner erfolgt im Einklang mit den Zielen der Internationalisierungsstrategie.

b) Es werden keine geographischen Schwerpunkte identifiziert. Zentral sind jedoch Partner in englischsprachigen Ländern bzw. solche Partner, die ein hinreichend großes und qualitativ hochwertiges Lehrangebot in englischer Sprache bieten.

c) Aus der im Struktur- und Entwicklungsplan formulierten Internationalisierungsstrategie ergibt sich bei den Studierenden eine gewisse Schwerpunktsetzung auf Mobilitätsaktivitäten im ersten Studienzyklus. Eine weitere Zielgruppe bildet das Hochschulpersonal.

Was die Entwicklung von internationalen Mehrfachabschlussprogrammen angeht, so bietet die Hochschule Karlsruhe bereits jetzt mehr als zehn solcher Programme sowohl mit EU- als auch Nicht-EU-Partnern an, um vor allem die Studierendenmobilität auf Masterniveau zu verstärken. Die aktuelle Internationalisierungsstrategie sieht vor, diese Form der strukturierten Mobilität weiter auszubauen mit dem Ziel, für jede Studienrichtung ein internationales Doppel- oder Mehrfachabschlussprogramm anzubieten.