Gemeinschaftszentrum Majolika

Bachelor-Thesis von Anne-Sophie Melder


Der Neubau ermöglicht weiterhin eine flexible Nutzung durch großzügig und offen gestaltete Räumlichkeiten, wodurch der Austausch der verschiedenen Berufsgruppen und deren unterschiedlicher Arbeitsweisen ermöglicht werden kann. Somit sollen sich die fachlich ähnlichen Bereiche miteinander vermischen, Grenzen überschritten und Erfahrungen ausgetauscht werden. Eine gemeinsame Ausstellungsfläche, ein öffentlich zugängliches Café im Erdgeschoss, sowie die gemeinsamen Nebennutzungsräume, machen den Neubau wirtschaftlich, effizient und in erster Hinsicht attraktiver für die Öffentlichkeit.

Der das Ensemble ergänzende Neubau soll als Pendant zum Bestandsbau dienen und eine Gegenüberstellung von Neu und Alt bilden. Der gestalterisch herausgearbeitete Kontrast des Neubaus zum Bestand ist besonders wichtig um den Neubeginn der Majolika auch architektonisch zu betonen.
Städtebaulich werden die beiden angrenzenden vom Schloss ausgehenden Strahlenwege mit in den Entwurf eingebunden, indem eine beidseitige Erschließung des Geländes und eine Durchwegung des Areals ermöglicht werden soll. Durch die individuellen Besucher und Nutzer des neu entstandenen Areals wird dieses wieder in das städtische Leben eingebunden und der Öffentlichkeit näher gebracht.

(Auszug aus der Entwurfserläuterung)