Patrick Erlewein (M.Eng.), Masterstudiengang Sensorsystemtechnik

 

Wie sind Sie darauf gekommen und was waren die Beweggründe an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule in Karlsruhe zu studieren?

Nach Abschluss meiner Berufsausbildung zum Industrieelektroniker entschied ich mich für ein Studium. Mir war klar, dass ich weiter im Bereich der Elektronik tätig sein will, jedoch wollte ich auch mein großes Interesse an der Naturwissenschaft, speziell der Physik, nicht vernachlässigen. Der Studiengang Sensorik hatte mich, aufgrund der Verzahnung von Ingenieurwissenschaft und Naturwissenschaft, direkt angesprochen. Hier konnte ich beide Interessensfelder ideal vereinen.

Was gefällt Ihnen besonders am Fach Elektro- und Informationstechnik?

Das Studium stellte sich als sehr attraktiv und vielschichtig heraus. Zu den Schwerpunkten gehörten neben Elektronik und Softwareentwicklung auch die Fächer Physik und Chemie. Mit jedem Semester vereinten sich die Disziplinen mehr und mehr, während man ein immer besseres Gefühl für deren Zusammenhänge bekam. Die großen Vorteile an diesem Studiengang liegen meiner Ansicht nach in seinen ausgezeichneten Berufsperspektiven und seiner Vielfalt.

Was hat Ihnen besonders am Studium an der Hochschule an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik gefallen?

Meiner Ansicht nach zeichnet sich die Hochschule besonders durch die Praxisnähe aus. Neben den Vorlesungen halfen die vielen praktischen Versuche in Laboren das gelernte Wissen zu vertiefen. Zudem gab es ein attraktives Angebot an Wahlpflichtfächer im Fachbereich, sowie im Studium Generale. Das Ganze wird durch kompetente Professoren und Mitarbeiter abgerundet.

Was möchten Sie nach dem Studium beruflich machen bzw. wo sind Sie nach dem Abschluss beruflich gestartet?

Da das Studium nicht an Attraktivität und Spannung verlor, entschied ich mich nach meinem Bachelorabschluss für ein weiterführendes Masterstudium im Bereich Sensorsystemtechnik. Anschließend trat ich eine Stelle bei der Sick AG an.

In welcher Branche sind Sie jetzt tätig und welche Position besetzen Sie nun?

Die Sick AG zählt von der Fabrik- über die Logistikautomation bis zur Prozessautomation zu einem der führenden Hersteller von Sensoren. Ich arbeite als Entwicklungsingenieur in der Abteilung für optoelektronische Sondergeräte. Wir entwickeln Sensoren für Applikationen, bei denen Standardvarianten nicht eingesetzt werden können.

Welchen Tipp haben Sie für zukünftige Studentinnen und Studenten?

Mein Tipp an zukünftige Studentinnen und Studenten ist viele Wahlfächer während des Studiums mitzunehmen, um sich möglichst breit aufzustellen. Auch Praktika und Hiwi Tätigkeiten an Forschungsinstituten sollten eine Option sein. Diese sehen nicht nur gut im Lebenslauf aus, sondern helfen auch das gelernte Wissen weiter zu vertiefen und Erfahrungen zu sammeln. In der Branchenwahl, sowie dem Berufsstart haben mir diese Erfahrungen sehr geholfen.

Persönliches Fazit:

In meiner Tätigkeit geht es oft darum Anwendungen zu verstehen und die Vorgänge zu beschreiben und nachzustellen. Anschließend wird eine Lösung erarbeitet und in einem neuen Gerät umgesetzt. Meine Aufgaben dabei sind sehr unterschiedlich: Analysen wechseln sich mit Kundenbesuchen, sowie Elektronik- wie auch Softwarearbeiten ab. Das Studium vermittelte mir das notwendige Know-how für eine hoch qualifizierte Tätigkeit und ermöglichte mir diese Position, bei der ich mit Freude und Motivation dabei bin.