(Foto: Tobias Schwerdt)

Forschung an der Hochschule Karlsruhe

Die traditionsreiche Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA) zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Dabei stehen anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Mittelpunkt. Der Ausbau der praxisorientierten Forschung ist ein strategisches Ziel der Hochschule. Die immer umfangreicheren Forschungsaktivitäten der HsKA werden von einer zentralen Einrichtung zur Forschungsunterstützung, dem Center of Applied Research (CAR) betreut.

Systematisch werden an der Hochschule Karlsruhe Promotionen in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in gleich zwei Graduiertenkollegs betreut und darüber hinaus in vielen Fällen individuell mit einer Partneruniversität durchgeführt.

Die wissenschaftliche Vernetzung in Forschung und Lehre und der intensive Dialog mit der Industrie schärfen nicht nur das Profil der Hochschule, sie sind gleichzeitig auch Garant für die hohe Ausbildungsqualität. Absolventen haben so beste Berufsaussichten – auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

Forschungsschwerpunkte

Das Forschungsprofil der HsKA wird durch drei interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte geprägt. Diese erstrecken sich jeweils über mehrere Forschungsinstitute und bieten im Zuge des Technologietransfers eine Anlaufstelle für insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen. Die Forschungsschwerpunkte der HsKA sind auf der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertreten.

Energie, Mobilität und Infrastruktur

Im Fokus stehen Energie- und Ressourceneffizienz von Gebäuden, Infrastrukturen, Fahrzeugen und Mobilität. Forschungsgegenstände sind z.B. nachhaltige Gestaltung von Mobilität, Planung und Erhalt von Infrastruktur, Fahrzeugdiagnose und -sicherheit, Wasseraufbereitung sowie Heizung und Klimatisierung. An dem Forschungsschwerpunkt arbeiten das Institut für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik (IKKU), das Institut für energieeffiziente Mobilität (IEEM) und das Institut für Verkehr und Infrastruktur (IVI).

Intelligente Systeme

In den Anwendungsbereichen Prozesse, Maschinensehen, Analytik, Autonome Fahrzeuge, Navigation, Mapping, Geo-Monitoring, Mobilitäts-, Wertschöpfungs- und Lernsysteme wird mit den Methoden Maschinelles Lernen, Inferenz, Semant. Modelle, Sensorsysteme, Mensch-System-Interaktion, Soziotechnik, Learning Analytics und Instruktionsdesign geforscht. Beteiligt sind das Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken (ILIN), das Institut für Sensorik und Informationssysteme (ISIS), das Institut für Ubiquitäre Mobilitätssysteme (IUMS), das Institute Intelligent Systems Research Group (ISRG), die Forschungsgruppe Geomatik (FGG)und das Institute for Computers in Education (ICe).

Materialien und Prozesse

Aktivitäten in diesem Schwerpunkt konzentrieren sich thematisch auf die Erforschung von Modellierungs- und Simulationstechniken für Hochleistungswerkstoffe sowie auf die Entwicklung neuer Fertigungs- und Produktionsverfahren für Bauteile u.a. in der Medizin-, Luft- und Raumfahrttechnik. Geforscht wird am Institut für Digitale Materialforschung (IDM) und dem Institute of Materials und Processes (IMP).