Autonomes Fahren – Risiken und Chancen für die Städte (AutoRICH)

Autonomes Fahren gilt als Synonym für die Mobilität der Zukunft. Dabei bestehen Chancen und Risiken. Am Beispiel der Stadt Karlsruhe werden diese in einem interdisziplinären Forschungsverbund im Projekt AutoRICH untersucht.

Chancen:

  • Höhere Verkehrssicherheit
  • Mehr Fahrkomfort und Mobilitätsangebote
  • Weniger Fahrzeuge durch Car-Sharing und Ride-Sharing
  • Möglicher geringerer Parkplatzbedarf
  • Höhere Leistungsfähigkeit der Infrastruktur

Dem stehen mögliche Risiken entgegen:

  • Mehr Verkehr und höherer Kfz-Bestand
  • Beeinträchtigung der Stadtqualität
  • Reduktion der Attraktivität des ÖPNV

Das Projekt hat die Zielsetzung zu erforschen, wie sich das Autonome Fahren gestalten lässt, so dass es zu einer stadtverträglichen Mobilität beiträgt. Dabei wird die Perspektive der NutzerInnen sowie der Kommunen berücksichtigt und es werden Schritte auf dem Weg zu einer stadtverträglichen Mobilität diskutiert.

Zur Bearbeitung des Projektes AutoRICH werden am Beispiel der Stadt Karlsruhe verschiedene Tätigkeiten vollzogen:

  • Analyse des Mobilitätsverhaltens anhand der Mobilitätsbefragung Karlsruhe (2012 und 2017).
  • Beschreibung der möglichen Änderungen von Mobilitätskennwerten und Wegeketten aufgrund des Autonomen Fahrens.
  • Befragung von ExpertInnen in Interviews, sowie Durchführung von Diskussionsrunden.
  • Entwicklung von zwei Szenarien für die Verkehrsentwicklung
  • Modellierung der veränderten Verkehrsmengen im Straßennetz, wobei eine Übertragbarkeit auf andere Städte gegeben sein soll.
  • Auswirkungen der Szenarien auf das räumliche Erscheinungsbild der Stadt Karlsruhe
  • Definition von Steuerungsmöglichkeiten und deren Überprüfung auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden Württemberg in Karlsruhe (TAF).
  • Erprobung von Interaktionsmöglichkeiten autonom fahrender Fahrzeuge mit Fußgängern und Radfahrern auf Mischverkehrsflächen.

Beteiligt sind an dem Projekt:

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Karlsruher Institut für Technologie, Koehler & Leutwein GmbH & Co KG, Prof. Dr.-Ing. Wilko Manz, Fraunhofer IOSB

Projektförderung:

Das Forschungsprojekt ist Teil des Förderprogramms Smart Mobility Baden-Württemberg. In diesem Rahmen werden unter anderem neue Entwicklungen auf dem Testfeld Autonomes Fahren – Baden-Württemberg getestet.

Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre (2018 bis 2021).

Gefördert durch:

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Jan Riel
Institutsleiter

Gebäude B, Raum 308
Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe

Tel.: +49 (0)721 925-2626
Fax: +49 (0)721 925-2645
E-Mail: jan.rielspam prevention@hs-karlsruhe.de

 

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