Die Grundfos Water Treatment GmbH mit Sitz in Söllingen bei Karlsruhe stiftet der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik ein Modell einer Digitalen Dosierpumpe

Einsatz in der Lehre

In der vergangenen Woche übergaben Dipl.-Ing. (FH) Klaus Müller, Dipl.-Ing. Ulrich Stemick und Valerie Kechler von der Grundfos Water Treatment GmbH ein Modell einer digitalen Dosierpumpe an die Professoren Dr.-Ing. Robert Weiß und Dr.-Ing. Jens Denecke von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft zum Einsatz in verschiedenen Lehrveranstaltungen der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik.

Das Dosieren ist in vielen technischen Bereichen eine Kernaufgabe, beispielsweise in der Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung. Hier müssen Zusatz- und Hilfsstoffe oder hochwirksame Chemikalien wirtschaftlich und ohne Umweltbelastung zugegeben werden. Das erfordert Präzisionstechnik. Grundfos bietet hierfür Dosierpumpen mit einem neuartigen Antriebskonzept an - der Schrittmotor-Technologie (Digital Dosing). Diese Dosierpumpen bieten einen hohen Handling-Komfort, da der Betreiber nur die Förderleistung in Liter bzw. Milliliter je Stunde eingeben muss und die Pumpe erledigt die restliche Arbeit.
„Solch eine Dosierpumpe, die bspw. bei der Wasseraufbereitung mit Chlor in Schwimmbädern eingesetzt wird, können wir sehr gut in der Ausbildung unserer Studierenden einsetzen und so die neuesten Technologien aus der Industrie unseren Studierenden präsentieren“ so Prof. Dr.-Ing. Robert Weiß, Prodekan und Studiendekan an der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik (MMT).
Und Prof. Dr.-Ing. Jens Denecke, ebenfalls Professor an der Fakultät MMT, fügt noch hinzu „Ich werde die digitale Dosierpumpe als Praxisbeispiel in meine Vorlesung „Strömungslehre“ in den Bachelor-Studiengängen Maschinenbau, Mechatronik und Fahrzeugtechnologie einbauen. Anhand des Aufbaus der Pumpe und der praktischen Demonstration lernen unsere Studierenden direkt die Funktionsweise dieser Pumpen kennen.“
Das sich aus den Demonstrationen ergebende Indikatordiagramm wird ebenfalls in der Vorlesung besprochen und erläutert, damit die Studierenden lernen das Diagramm zu verstehen und mögliche Änderungen – entstanden bspw. durch Fehler beim Luftansaugen – zu erkennen.

In Deutschland ist Grundfos seit 1960 vertreten. Über 1.000 Beschäftigte arbeiten in der Vertriebsgesellschaft in Erkrath und den Produktionsgesellschaften in Wahlstedt und Pfinztal. Die rund 200 Mitarbeiter der Grundfos Water Treatment GmbH mit Sitz in Söllingen bei Karlsruhe konzipieren Systemlösungen für die Trinkwasser-, Abwasser- und Brauchwasseraufbereitung auf der Basis der eigenen Dosierpumpen/-anlagen und Desinfektionssysteme sowie mit Pumpen aus dem Produktportfolio der Grundfos-Gruppe.

„Wir möchten mit dieser digitalen Dosierpumpe als Anschauungsmodell den ausgeprägten Praxisbezug der Hochschulausbildung an der Hochschule Karlsruhe unterstützen und auch unsere langjährige und sehr gute Kooperation mit der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik weiter ausbauen“, betont Ulrich Stemick, Entwicklungsleiter der Grundfos Water Treatment GmbH und Vorstandsmitglied des Verbunds der Stifter an der Hochschule Karlsruhe.