Innovatives Modellprojekt zur Fachkräftesicherung

In einer Feierstunde haben die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft und die Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

 

12. März 2019

Sich die gemeinsame Basis zu Nutze machen – das steht hinter der Kooperation, die die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft und die Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe – Schule für Elektrotechnik und Informationstechnik am 12. März 2019 in Anwesenheit der Ersten Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, Frau Gabriele Luczak-Schwarz, im Senatssaal der Hochschule Karlsruhe feierlich unterzeichneten. Der Rektor der Hochschule Karlsruhe, Prof. Dr.-Ing. Frank Artinger, begrüßte die zahlreichen Gäste: „Mit der heutigen Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Hochschule Karlsruhe und der Heinrich-Hertz-Schule gehen unsere beiden Einrichtungen einen wichtigen Schritt in Richtung einer Öffnung zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Die Hochschule schafft mit dem Vertrag einen attraktiven Zugangsweg zum Studium der Elektro- und Informationstechnik, dem eine volkswirtschaftliche Schlüsselposition zukommt und dessen Absolventen als Ingenieure exzellente Arbeitsmarktchancen haben."

Absolventen der Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe erwerben durch den Abschluss „staatlich geprüfte Technikerin / staatlich geprüfter Techniker“ die Fachhochschulreife. Im Falle der anschließenden Aufnahme eines Studiums des Bachelorstudiengangs Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Karlsruhe werden ihnen zukünftig in den ersten beiden Semestern bestimmte Studienmodule vorab anerkannt.

Der kommissarische Schulleiter der Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe, StD Andreas Hörner, sowie die Professoren der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe, Dekan Prof. Dr.-Ing. Ulrich Grünhaupt und Prof. Dr. rer. nat. Karsten Pinkwart, erläuterten, dass die Zusammenarbeit von Institutionen, die im selben Fachbereich tätig sind, bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels essentiell sei. Gerade die aus der Praxis kommenden Absolventen der Technikerschule sind wegen ihrer Berufserfahrung als spätere Ingenieure für die regionale Wirtschaft von großer Bedeutung.

In ihrem Grußwort betonte die Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, Frau Gabriele Luczak-Schwarz: „Die Kooperationsvereinbarung zwischen Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft und Heinrich-Hertz-Schule und die künftig mögliche enge Verzahnung von beruflicher und akademischer Ausbildung bildet einen wichtigen Baustein in Sachen Fachkräftesicherung. Dadurch wird ein wichtiger Anreiz für qualifizierte Fachkräfte geschaffen, sich langfristig an Karlsruhe und die Region zu binden - und diese so als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.“