Marathon der anderen Art

Student des Wirtschaftsingenieurwesens gewinnt im Team den 1. Preis beim Programmierwettbewerb „Smart Factory Hackathon“ der AUDI AG

12. Oktober 2017

19 Teams, bestehend aus jeweils drei bis fünf Teilnehmern aus aller Welt, traten vom 4. bis 6. Oktober 2017 im Audi Forum Ingolstadt gegeneinander an und mussten innerhalb von nur 25 Stunden Softwarelösungen aus den Bereichen Produktion und Logistik für die Fabrik der Zukunft finden und zwar auf Grundlage realer Datensätze verschiedener Abteilungen der Audi-Produktion.

Das Dreier-Team „Tricycle“ mit den Data-Science-Talenten Maximilian Backenstos, Student des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Svenja Seip, Studentin der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Niel Wagensommer, Student des Karlsruher Instituts für Technologie, entschied sich für das Thema „Fehlerzuordnung im Karosseriebau“ und überzeugte die Jury mit der Entwicklung einer Softwarelösung, die schon frühzeitig potenzielle Abweichungen der fertigen Karosserie von der Toleranz voraussagt. Anhand dieses Systems ist bereits an kleineren Werteabweichungen feststellbar, wo später Fehler entstehen könnten und wie sich diese vorab vermeiden lassen. Dies ermöglicht eine höhere Prozessstabilität und vermeidet präventiv Ausschuss. In die Bewertung der sechsköpfigen Jury aus Audi-Experten, externen IT-Spezialisten sowie Unternehmensberatern wurden neben der technischen Methodik auch die Benutzerfreundlichkeit, der Mehrwert und die Qualität der Präsentation des Lösungsvorschlags berücksichtigt. Als Gewinn winkt nun eine „Audi Driving Experience“ in Skandinavien. Vor allem aber darf das Sieger-Team sein Konzept mit Audi-Unterstützung weiterverfolgen und den Abteilungsleitern des Werks in Ingolstadt präsentieren.

Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses, Prodekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Karlsruhe, zeigte sich begeistert und gratulierte Maximilian Backenstos „zu dem beeindruckenden Sieg, gerade auch angesichts der starken Konkurrenz und des enormen Zeitdrucks bei diesem Wettbewerb.“ „Erfolge wie dieser sind eine schöne Bestätigung für das hohe Niveau der Lehre an der Fakultät und zugleich Ausdruck für das Engagement und das kreative Potenzial unserer Studierenden“, so Frau Prof. Dr. Altmann-Dieses weiter.

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