Industrie- und Forschungsmesse in Stuttgart

Studierende der Hochschule Karlsruhe präsentieren Projektarbeiten in Virtual- und Augmented-Reality-Technologien auf der VR-Expo 2018

 

10. Juli 2018

Studierende der Fakultät für Maschinebau und Mechatronik der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft präsentierten die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten in den Zukunftsfeldern von Virtual (VR) und Augmented Reality (AR) auf der Industriemesse „VR-Expo 2018“ am 5. und 6.7.2018 in Stuttgart. Diese Fachmesse ist einer der wenigen in Deutschland, die sich Entwicklung und Forschung von VR- und AR-Technologien im industriellen Umfeld widmet. Die Veranstaltung findet jedes Jahr auf dem Forschungscampus ARENA2036 in Stuttgart statt und wird durch das Kompetenznetzwerk für Virtuelles Engineering (VDC) und der Firma LightShape GmbH & Co. KG organisiert und durch die DAIMLER AG unterstützt.Die vorgestellten studentischen Projekte beschäftigen sich vor allem mit dem Einsatz der Virtual-Reality-Technologie in der Industrie. Sie haben dabei Anwendungen in Form von Demonstratoren entwickelt und umgesetzt. Sie können so die Potenziale der VR-Technologie für Unternehmen und die Herausforderungen ihres Einsatzes in der industriellen Anwendung aufzeigen und im Hinblick auf die Machbarkeit bewerten. In Stuttgart konnten sie u. a. folgende VR-Demonstratoren öffentlich vorstellen:

  • VR-Anlagesimulation für VR-basiertes Mitarbeitertraining bei der Bedienung und Rüstung von industriellen Maschinen
  • VR-Prozesssimulation für Montageabläufe zu Montageplanung, -absicherung und -training
  • VR-basierte FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) zur realitätsnahen Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse in der Produktentwicklung
  • 3D-beweglicher VR-Flugsimulator als Beispiel für die Erweiterung von Virtual Reality durch mechanische Systembewegung (Mixed Reality), um realitätsnahe Systemabbildungen und -analysen zu ermöglichen

„Insbesondere die Entwicklung und Realisierung des komplexen mechatronischen Systems des 3D-beweglichen VR-Flugsimulators, den die Studierenden innerhalb nur eines Semesters und mit einem kleinen Budget selbstständig realisieren konnten“, so der betreuende Professor Dr. Fahmi Bellalouna, „erregten großes Interesse bei den Messebesuchern.“ Während der VR-Expo erhielten die Studierenden über Diskussionen und Gespräche wertvolle Rückmeldungen und Anregungen von Vertretern aus Industrie und Wissenschaft, die sich von den stark praxisorientierten Projekten und den innovativen Lösungsansätzen beindruckt zeigten. Zudem hatten die Studierenden so auch die Möglichkeit, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen und sich über aktuelle Projekte und berufliche Perspektiven im VR/AR-Umfeld zu informieren.