Projekt "Bündelung und Optimierung der Studieneignungsdiagnostik" (BOS)

Was ist das Ziel des Projekts?

Ziel des Projekts „BOS“ ist es die lokale Studieneignungsdiagnostik auszuweiten, weiterzuentwickeln und dafür die notwendige zentrale Infrastruktur zu schaffen, um so mehrere Verfahren für eine optimale Ressourcennutzung zu bündeln. Dieses Vorgehen baut auf den beiden bereits an der Hochschule etablierten Studieneignungstests, namentlich dem "Fachspezifischen Kompetenztest" (FKT) der Fakultät W und dem hochschulweiten "Vorkenntnistest" (VKT), auf. Der VKT soll dabei auch weiterhin das zentrale eignungsdiagnostische Testinstrument im Strukturmodell zur Studieneingangsphase bleiben. Darüber hinaus soll aus inhaltslogischen und testökonomischen Gründen ein größtmöglicher gemeinsamer Aufgabenpool geschaffen werden. Ziel dieser Tests ist es den Studierenden und Studieninteressierten Informationen über ihre individuelle Studieneignung und die Studienanforderung der Hochschule zu Verfügung zu stellen.

Diese individuelle Eignungsfeststellung übernimmt eine Beratungsfunktion. Ergebnisse sind einerseits eine fundierte Studien(wahl)entscheidung und gegebenenfalls die Weiterentwicklung der eigenen Eingangsvoraussetzungen (z.B. anhand der verschiedenen Angebote der Mathematik-Unterstützung oder Lernzentren). Die Angebote der Selbsteinschätzung anhand der Tests, wie auch die Möglichkeit der Teilnahme an den eben genannten Unterstützungsangeboten in der für den Studienerfolg bedeutsamen Studieneingangsphase, ermöglichen einerseits auch Studierenden mit weniger günstigen Eingangsvoraussetzungen ein erfolgreiches Studium. Andererseits findet durch die Tests eine Form der Selbstselektion statt. Insbesondere Fachbereiche, welche eine starke Studienplatznachfrage verzeichnen und somit einen großen Bewerbungsüberhang, profitieren von der Selbstselektion. Zudem verringert die Selbstselektion Studienfachwechsel und –abbrüche.

An wen richtet sich das Angebot des Projekts?

Zielgruppen des Projektes BOS sind sowohl Studierende, Studieninteressierte als auch alle MitarbeiterInnen der Hochschule Karlsruhe, welche sich für Studieneingangsdiagnostik interessieren oder bereits in diese involviert sind. Für die Lehrenden wird mit dem Projekt „BOS“ eine hochschulweite zentrale Anlaufstelle für studieneignungsdiagnostische Fragen und perspektivisch weitere Assessments (z. B. Concept Inventories, Probeklausuren, semesterbegleitende Prüfungsvorleistungen, Fragebogenverfahren) geschaffen.
 

 

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Das Projekt wird aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW), Förderlinie 4 „Eignung und Auswahl“ unter dem Aktenzeichen 22-0421.918-4/1/1 gefördert. Die Projektstelle „BOS“ gehört zum Team des Service-Center Studium und Lehre (SCSL). Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin.