Lange Nacht der Elektrotechnik 2018


Die Lange Nacht der Elektrotechnik ging im Dezember 2018 in die nächste Runde, nachdem 2017 die erste Veranstaltung dieser Art ein voller Erfolg war. Die rund 50 Studierenden sammelten an fünf Stationen praktische Erfahrungen in den Grundlagen der Elektrotechnik – unabhängig davon, in welchem Semester oder Kurs die Studierenden teilnehmen.

Beim ersten Workshop „Gleichrichterschaltungen“ wurde die Frage gestellt: Wie kann der Wechselstrom in Gleichstrom gewandelt werden? Nicht durch komplizierte pure Theorie! Hier hatten alle die Möglichkeit eine Gleichrichterschaltung auf einem Laborsteckbrett umzusetzen und eine eigene „Diodentanzfläche“ aufzubauen.

Im zweiten Seminar „Messen von Schaltungen“ sollten die Studierenden die Ergebnisse von der ersten Station überprüfen. Hier kam auch ein Operationsverstärker zum Einsatz. Welche Grundschaltung wird mit den Operationsverstärkern realisiert? Was genau stellt der Schaltungsaufbau dar? An welcher Stelle misst man die Verstärkung überhaupt? All diese Fragen waren nach dem Seminar lösbar und verständlich. Währenddessen haben die Teilnehmer der Vorlesung Elektrotechnik A den Umgang mit dem Multimeter kennengelernt.

Die nächste Station „Experimente mit Feldern“ war in zwei Teile gegliedert. Studierende der Vorlesung Elektrotechnik A beschäftigten sich mit den stationären elektrischen und magnetischen Feldern. Durch Experimente mit einer Influenzmaschine, einem Elektroskop und einem Plattenkondensator konnten die Teilnehmer verschiedene Effekte beobachteten. Die Studierenden aus der Vorlesung Elektrotechnik B hatten währenddessen die Möglichkeit das Wechselstromverhalten von Spule und Kondensator anhand einer Frequenzweiche erklärt zu bekommen. Außerdem bauten die Studierenden einen Elektromagneten.

Der vorletzte Workshop „SPS Programmierung“ führte alle Teilnehmer in das CyberLab, wo sie die speicherprogrammierbare Steuerung näher kennenlernen konnten. Hier hat man sowohl Grundfunktionenprogrammieren in den Sprachen wie FUP und KOP, als auch E-/A- Simulationen in Form von Schaltern bzw. Tastern und Leuchtdioden gelernt.

Die letzte Station „Löten“ hat allen Studierenden besonders viel Spaß gemacht, denn hier wurde – mit Unterstützung der Tutoren – ein kleiner Dioden-Weihnachtsbaum mithilfe der elektrotechnischen Kenntnisse gebastelt.

Das eigenständige Experimentieren, Beobachten und Mitmachen hat den Studierenden viel Spaß bereitet und so die Kenntnisse aus den Elektrotechnik-Vorlesungen gefestigt.

Die Lange Nacht der Elektrotechnik ist ein von Prof. Dr. Christian Wurll initiiertes Gemeinschaftsprojekt der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und des Hochschuloffenen ElektroTechnik Zentrums H.ErT.Z der Hochschule Karlsruhe unter Leitung von Cosima Klischat.

Gefördert wurde die Veranstaltung vom Projekt SKATING. Für das leibliche Wohl und die vorweihnachtliche Stimmung sorgte an diesem Abend der Verein SEINT e.V., ein Hochschulverein für Studierende der Fakultät W.

Autorin: Natalia Vituschek